26 Jul 2019

Nächster halt: albanien. auf entdeckungsreise im reisemobil

REISEN MIT DEM WOHNMOBIL
Nächster halt: albanien. auf entdeckungsreise im reisemobil

Anschnallen und los geht‘s ins Herz des Balkans. Zwischen Krujë und Korça liegen einige der faszinierendsten Dörfer des Landes der Adler!

Steigen Sie ein in Ihr Ducato-Reisemobil und machen Sie sich auf den Weg in ein zerklüftetes Land, das für viele noch ein weißer Fleck auf der Karte ist: Albanien! Mit herrlichen Stränden und atemberaubenden Panoramen begeistert das Land wirklich jeden Reisenden. Vom Entspannungs- und Erholungssuchenden bis hin zum Geschichts- und Kultur-Interessierten … das Land der Adler zählt wirklich zu den unentdeckten Juwelen der Mittelmeerregion. Reich an Geschichte und faszinierenden archäologischen Fundstätten, bietet Albanien nicht nur Strände und Küstenorte, die vor allem unter den Touristen bekannt sind, die das Land im Sommer bereisen.

Hier finden sich viele Orte von unverfälschter Schönheit, die Sie sofort in Bann schlagen werden. Wir sprechen hier von kleinen albanischen Dörfern, die Sie mit Ihrem Reisemobil auf Fiat Ducato-Basis bereisen können. Abfahrbereit?

Zentral-Albanien: Krujë

Der etwas nördlich der Mitte von Albanien gelegene Kreis Kruja ist ein kleines mittelalterliches Städtchen, das weltweite Bekanntheit als erste Hauptstadt des Landes und Stadt des Fürsten Skanderbeg erlangte. Die Stadt liegt etwa 30 km von Tirana und 40 km von Durazzo und hat sich im Lauf der Jahre zu einem beliebten Reiseziel für Camper- und Nicht-Camper-Fahrer entwickelt.

Wenn Sie nicht genau wissen, welche Reisezeit die beste ist: keine Panik! Das Städtchen bietet zu jeder Jahreszeit interessante Orte und Freizeitmöglichkeiten. Beginnen Sie Ihre Erkundungstour mit den beiden Top-Attraktionen dieser Stadt: Das Nationalmuseum Georg Kastriota Skanderbeg und der mittelalterliche Bazar. Der Basar ist die reinste Fundgrube für Freunde von Antiquitäten und Handwerkskunst. Hier treffen Sie auf die buntesten Gegenstände, Gässchen voller Touristen, die Besucher des Landes der Adler herzlich auf albanische Art willkommen heißen.

Nach dem Besuch des mittelalterlichen Bazars sollten Sie sich durch einen Besuch des Burgmuseums der Geschichte der Stadt widmen. Das 1981 eingeweihte Museum ist vor allem wegen seiner Ausstellung über die Stadtgeschichte und seinen Beiträgen zu Widerstand gegen das Osmanische Reich bekannt.

Südostalbanien: Korça

Wenn Ihnen der Basar von Krujë gefallen hat, wird Sie der in Korça nicht enttäuschen! Diese östliche Stadt Albaniens strotzt nur so von Leben, Düften und verschiedenen Kulturen.

In diesem Bazar, der deutlich moderner und stärker renoviert ist als der in Krujë, finden sich heute umgebaute Gebäude, die in den letzten Jahren einer Renovierung unterzogen wurden. Die Essenz des Dorfes blieb jedoch erhalten: Wenn Sie gutes Essen genießen und dabei gleichzeitig die traditionelle Küche kennenlernen wollen, gibt es einen Pflichttermin: das Lakror-Fest. Dieses wird im Juli gefeiert und ist die Hochsaison der mit Fleisch gefüllten Teigtasche. Lakror wird ausschließlich von Hand geformt und auf Holzkohle zubereitet. Was passt hierzu besser als ein gutes albanisches Bier?

In Korça steht übrigens eine der ältesten Brauereien Albaniens: besonders geeignet zum Probieren lokaler Brauspezialitäten ist der August, weil dann ein fünftägiges Festival im Zeichen des Biers stattfindet!

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MIttelalbanien: Berat

Weiße Häuserreihen aus osmanischer Zeit, deren Luken nachts wie von Zauberhand leuchten: wie eine Weihnachtskrippe wirkt dann die Stadt!


Die (in Unterlagen belegte) offizielle Geschichte der 2400 Jahre alten Siedlung beginnt im Mittelalter, in der Zeit der Eroberung durch das Osmanische Reich. Heute ist die Stadt Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und zählt zahlreiche Moscheen und bezaubernde Gassen. Unser Tipp: Beginnen Sie Ihre eigene Erkundungstour an der Festung, die sich durch ihren einzigartigen Baustil aus osmanischer Zeit auszeichnet. Einen Besuch wert ist auch der historische Stadtkern mit seinen drei Teilen: Kalaja (Burg), Mangalem und Gorica am linken Ufer des Osum.

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Gjirokastër

Sie sollten keinesfalls wieder nach Hause zurückkehren, ohne zuvor eines der faszinierendsten Dörfer ganz Albaniens besucht zu haben: Gjirokastër. Wegen seiner Burg und den monumentalen Gebäuden aus osmanischer Zeit wurde es Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Welche Sehenswürdigkeiten bietet die Stadt? Die zahlreichen Turmhäuser, die man entweder besichtigen oder einfach von außen bewundern kann.

Nach einem entspannten Besuch dieser nach Jahrhunderten immer noch gut erhaltenen Häuser können Sie sich ins Getümmel des Bazars stürzen, wo noch heute das Leben des Dorfes pulsiert. Gotteshäuser sind ein weiteres Muss für den kulturinteressierten Besucher: die Sankt-Michaels-Kirche, die vielen christlichen Klöster, die Pazar-Moschee und die Bektascian-Klöster sollte man gesehen haben.

Eine Möglichkeit zur Fortsetzung der Entdeckertour: das Nationale Waffenmuseum in der Burg, und wenn Sie noch ein wenig mehr Zeit zur Verfügung haben, empfehlen wir Ihnen jenseits der Stadtgrenzen, aber in der gleicher Region, z.B. einen Besuch in der 297 v. Chr. gegründeten Siedlung Antigonea.
Wenn Sie stattdessen die unverfälschte Natur der Region vorziehen, erwarten Sie verschiedene Naturschutzgebiete wie der in Sotira, die Naturparks von Hotova und Uji Ftohte sowie die Thermen von Benja (Permeti).

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Jetzt ist die Zeit gekommen, Koffer zu packen ... und denken Sie daran, dass in Albanien folgende Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten:

Innerhalb geschossener Ortschaften gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 40 km/h;

Außerhalb geschossener Ortschaften gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 90 km/h;

Auf Autobahnen darf maximal 110km/h gefahren werden.

Reisen Sie in Begleitung eines vierbeinigen Freundes? Hier gelten keine nennenswerten Beschränkungen. Sie müssen lediglich bedenken, dass Sie erst losfahren können, nachdem Ihr Haustier alle erforderlichen Impfungen erhalten hat und ihm ein entsprechendes Gesundheitszeugnis ausgestellt wurde. Gute Reise, oder besser: Udhëtim të mbarë!

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