28 Jan 2021

Reisewunschliste: Portugal und seine schlösser und burgen

REISEN MIT DEM REISEMOBIL
Reisewunschliste: Portugal und seine schlösser und burgen

Anhand unserer Reisewunschliste wählen wir jeden Monat neue Reiseziele für unsere Erkundungen aus. Manchmal sind es bekannte Orte, andere Male stellen wir eher unbekannte Destinationen vor. Doch immer werden wir sie an Bord unseres Reisemobils auf Fiat Ducato-Basis erkunden.
Dieses Mal geht es in Richtung Portugal, um eine Route vorzuschlagen, auf der wir die Schönheiten dieses Landes entdecken können. Insbesondere konzentrieren wir uns auf die Schlösser und Burgen, die von Norden bis Süden in diesem Land zahlreich vorhanden sind.


Lissabon und die Burg von São Jorge

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Die Hauptstadt von Portugal kann ohne Übertreibung als eine der schönsten Städte der Welt bezeichnet werden. Hier treffen Geschichte und Kultur an jeder Ecke aufeinander, wenn man durch die kleinen Gässchen der farbenfrohen Stadtviertel bummelt oder in die neuen Hightech-Viertel kommt. Eines der charakteristischsten Viertel des traditionellen Lissabons ist Alfama, das zwischen dem Fluss Tejo und dem angrenzenden Hügel liegt.

Genau hier, im Viertel Alfama, thront auf der Hügelkuppe hoch über den Dächern der Stadt unser erstes Ziel: die antike Verteidigungsanlage, die später Königsschloss war und jetzt Castelo de São Jorge heißt. Wenn die romantischen Alleen, die Kunstausstellungen und die Geschichte der Festung aus dem 11. Jahrhundert nicht genug sein sollte, dann wird das Belvedere alles andere übertreffen: Von hier genießt man einen unvergleichlichen Blick auf die gesamte Stadt.


Die mittelalterliche Stadt Èvora und Umgebung

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Wenn wir mit unserem Reisemobil auf Fiat Ducato-Basis gegen Osten ins Landesinnere fahren, kommen wir in das Gebiet von Alentejo, das berühmt ist für viele kleine Ortschaften, in denen die Zeit stillzustehen scheint. Hier kann man in wenigen Stunden eine große Vielfalt an Schönheiten entdecken.
Alle kleinen Ortschaften in dieser Region sind einen Besuch wert, aber Èvora hat uns am meisten begeistert. Die gesamte Stadt liegt auf einer Hügelkuppe und ist von perfekt intakten Mauern umgeben, die der kleinen Stadt eine magische Atmosphäre verleihen und uns in eine andere Zeit zurückversetzen. Die mittelalterlichen Gebäude, die Kathedrale und die antiken Überreste des römischen Temples sind nur einige der Sehenswürdigkeiten, die wir auf unserem Spaziergang in den typischen Gassen aus der Vergangenheit entdecken. Èvora ist tatsächlich die am besten erhaltene mittelalterliche Stadt des Landes.

In diesem Gebiet liegt auch Estremoz, ebenfalls mit Ursprung im Mittelalter. Ihre Bekanntheit beruht aber mehr auf dem in der Nähe gewonnenen Marmor, der in vielen Schlössern Portugals verwendet wurde.

Wenn wir noch weiter gegen Osten fahren, erreichen wir eine der faszinierendsten Anlagen der Welt: die Festung Nossa Senhora da Graça. Die im 18. Jahrhundert erbaute Festung gilt als eines der Meisterwerke der militärischen Architektur. Viele Jahrhunderte lang war es ein strategischer Punkt, um die umliegende Landschaft kilometerweit zu beobachten und die Bewohner des Gebiets vor möglichen Invasionen zu schützen.


Belmonte und das Gebiet der Burgen

Nach diesem Ausflug in die Vergangenheit wird es nun Zeit, uns Richtung Norden in das Gebiet der Burgen zu begeben!

Wir bleiben im Landesinneren und gelangen nach Belmonte mit seiner imposanten Burg, einem Zeugnis der jüdischen Gemeinschaft. Der Granitstein und die massive und beeindruckende Bauweise dieser mächtigen, auf der Hochebene gelegenen Burg, wird uns sicher beeindrucken. Belmonte ist auch die Geburtsstadt von Pedro Álvares Cabral, dem die Entdeckung Brasiliens zugeschrieben wird.

Wenn wir wieder in unser Reisemobil auf Fiat Ducato-Basis steigen, können wir schon in kurzer Entfernung von Belmonte andere Sehenswürdigkeiten finden, die eine Fahrt wert sind. Der Turm „Centum Cellas“ liegt an der Straße nach Guarda und noch ist nicht alles über seinen Ursprung geklärt. Oder die Burg von Sabugal, eine der besterhaltenen im ganzen Land, von wo man einen atemberaubenden Panoramablick auf die umliegende Landschaft genießt. Eine weitere Burg, die auch Nationaldenkmal ist, befindet sich in Linhares de Beira und besticht durch ihre gotisch-romanische Architektur und der beeindruckenden Größe.


Zurück in den Süden zur „Perle“ des Landes

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Es gibt unzählige Orte in Portugal, die man besuchen sollte, doch wie immer ist die Zeit begrenzt und man muss eine Auswahl treffen.
Die nächste Etappe darf einfach nicht fehlen und wird Sie alle in Erstaunen versetzen: Herzlich willkommen in Sintra, liebe Reisemobil-Urlauber!

Diese Kleinstadt nur wenige Kilometer von Lissabon entfernt ist nicht nur eine architektonische Kostbarkeit, sondern auch ein Naturjuwel, da sie im Naturpark Sintra-Cascais liegt, und auch viel Schönes im Freien und in der Natur bietet, genau wie wir Reisemobil-Fans es lieben.
In Sintra ist die Hauptattraktion der Nationalpalast Pena, der ebenfalls hoch oben auf einem Hochplateau thront.
Märchenhaft, bunt, verschlungen: Dieser Palast wurde im 19. Jahrhundert im Auftrag von Maria II als Hochzeitsgeschenk für ihren Ehemann König Ferdinand II von Portugal erbaut. Diese Schlossanlage kann man nicht mit Worten beschreiben, denn sie ruft so viele Emotionen hervor, wie nur wenige Bauwerke. Hier gibt es viel zu bestaunen, zu sehen und zu entdecken. Sobald wir durch das imposante Tor in die Schlossanlage eintreten, fühlen wir uns wie Kinder zu Weihnachten: der Pena-Palast ist ein wirkliches Wunder!

Hier endet auch unsere Tour und wir hoffen, wir konnten Ihnen einige Anregungen geben, um neue Orte und weniger frequentierte Strecken zu entdecken, während einer Reise durch das Portugal der Gegenwart und der Vergangenheit an Bord unseres treuen Reisegefährten auf Fiat Ducato-Basis. Gute Fahrt, liebe Reisemobil-Urlauber!​

 
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