27 Apr 2016

MIT BABY IM REISEMOBIL

LEBENSQUALITÄT AN BORD

Sie reisen mit einem wenige Monate alten Baby im Reisemobil? Hier gibt es Tipps, wie Sie sich am besten ausrüsten.
Unsere Empfehlungen und Vorsichtsmaßnahmen, um Zwischenfälle an Bord zu vermeiden und nur die schönen Seiten einer Familienreise genießen zu können.

Wenn man mit einem Kleinkind Urlaub macht, gibt es zwei Herausforderungen: für eine angenehme Reise für das Kind sorgen und alles Notwendige mitnehmen. In beiden Fällen ist das Reisemobil die perfekte Lösung. Herzlichen Glückwunsch also, wenn Sie sich dazu entschieden haben, ihr Kind direkt in die Welt der Camper einzuführen – eine gute und wichtige Entscheidung! Und genau deshalb muss sie genau überprüft werden: Hier folgen einige hilfreiche Tricks, die Ihnen helfen werden, Zwischenfälle zu vermeiden und einen schönen Familienurlaub genießen können.

Während der Fahrt im Reisemobil

Während der Fahrt muss das Kind unbedingt auf den gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Kindersitzen sitzen bleiben, die mit dem Sicherheitsgurt korrekt am Sitz im Reisemobil befestigt sind. Der Kindersitz kann auch in der Dinette entgegen der Fahrtrichtung angebracht werden. Er kann auch auf dem Vordersitz vom Beifahrer angebracht werden (nur bei deaktiviertem Airbag). Dennoch ist die Position hinten geeigneter, da sie geschützter ist (im Sommer ist es beispielsweise schattiger). Auch ist es so leichter, das Kind während der Reise zu versorgen: Wenn das Kind quengelt, kann man es hinten mit kleinen Spielchen ablenken, es erfrischen, wenn es schwitzt oder es trösten, ohne dabei anhalten zu müssen. Ist das Kind noch sehr klein und lässt die Innenausstattung es zu, kann anstelle des Tisches der Dinette auch ein kleines Reisebettchen eingebaut werden, das geschlossen nur wenig Raum einnimmt.

Lebensqualität an Bord des Reisemobils

Die Innenausstattung von Freizeitfahrzeugen ist nicht immer ideal für Kinder ausgelegt, die unternehmungslustig sind und ständig ihre Umwelt neu entdecken. Es ist also angeraten, sich ebenso wie im Haus vor den Gefahren einiger Vorrichtungen und Geräte zu schützen. Man sollte also das eigene Fahrzeug einmal nach möglichen Risiken und Gefahren durchsehen und bewerten. Scharfe Kanten oder Ecken zwischen Kabine und Wohnraum oder an der Tür bestehen den „Sicherheitstest“ nicht. Stellen Sie also sicher, dass in der Wohnzelle keine Elemente vorhanden sind, an denen man sich Schnittverletzungen zuziehen kann.
Was die Eingangstür des Reisemobils betrifft, die ebenfalls zur Gefahr werden kann, ist die Verwendung der zusätzlichen Schlösser nicht zu vernachlässigen. Sind diese nicht vorhanden, sollten sie angebracht werden. Weitere Maßnahmen, die für alle gelten, sind unter anderem:
- passende Brandschutzvorrichtung für den Kochbereich;
- doppeltes Sicherheitsschloss für die Eingangstüre;
- eine angemessen geschützte Elektrik, besonders der Stromtransformator und die interne 220 V Steckdose;
- ein Gasspürgerät.
Für die älteren Kinder, die bereits am Tisch in der Dinette essen können, sind Kindersitze, die sich am Tisch anbringen lassen, sehr praktisch. Natürlich muss der Tisch fest an der Wand oder am Boden angebracht sein. Zur Beruhigung des Fahrers ist der Innenrückspiegel nützlich. Zwar dient er kaum beim Fahren, aber man kann damit perfekt kontrollieren, ob die Kinder hinten sitzen (wenn es keinen Innenrückspiegel gibt, kann man Spiegel kaufen, die an der Sonnenblende angebracht werden können).

Mitnahme von Gepäck und anderen Objekten im Reisemobil

Abgesehen vom typischen Gepäck für Kinder (Kleidung, Windeln, Creme, Fläschchen, etc.) müssen folgende andere größere Objekte eingepackt werden: Kindersitze, Kinderwagen, Wanne zum Baden, Reisematratze mit Anti-Erstickung-Eigenschaft, Flaschensterilisator. Vieles davon kann in den Staufächern des Reisemobils so untergebracht werden, dass im Innern nichts den Weg versperrt. Natürlich muss bei der Einrichtung des Fahrzeugs sehr darauf geachtet werden, was an Bord des Reisemobils gebracht wird: gefährliche Objekte oder Substanzen (Flüssigkeiten oder Pulver fürs WC, Putzmittel, Medikamente etc.) müssen außer Reichweite von Kindern in Hängeschränken oder höheren Regalebenen untergebracht werden.

Die Sicherheit

Die Sicherheit ist nicht nur an Bord, sondern auch hinsichtlich der Eigenschaften des Reisemobils selbst unabdingbar. Der Fahrkomfort sowie eine ausgezeichnete Sicht gehören zu den Faktoren, die in erster Linie Risiken verringern. Im Fiat Ducato Camper, sind die Bremsanlage sowie die Aufhängung mit aktiver Sicherheitstechnologie, wie die elektronische Stabilitätskontrolle ESC und die hintere Kamera verbunden. Auf diese Weise kann auch das aktivste Kind leichter beaufsichtigt werden, sogar in den toten Winkeln.

Selbstverständlich sind vor einem langen Urlaub mit Kind erste Tests empfehlenswert: ein Tagesausflug zum Einstieg und nach und nach ein ganzes Wochenende und dann ein Kurzurlaub. So können Sie leicht herausfinden, wie sich das Kind an die Reiseumstände anpasst und Sie können seine Bedürfnisse bestmöglich mit den Ihren abstimmen.
Kinder und besonders Kleinkinder passen sich unerwartet schnell an neue Gegebenheiten und eine andere Umgebung an. Im Übrigen ist Urlaub mit dem Reisemobil eigentlich wie reisen mit einem mobilen Zweithaus, das immer verfügbar ist.
Was gibt es Besseres?

 
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