23 Mär 2017

Nachhaltiger Tourismus. Was ist das wirklich?

LEBENSQUALITÄT AN BORD
Nachhaltiger Tourismus. Was ist das wirklich?

Der ungebundene und freiheitsliebende Tourismus ist ein wichtiges Entwicklungsmodell für die gesamte wirtschaftliche Infrastruktur vieler Gebiete, wie solcher in Italien, wo kleinere Gemeinden von großer kultureller und geografischer Bedeutung nur schwer erreichbar sind. Mit dem Reisemobil kommt man in den Genuss dieser Ziele und erfüllt ein Grundprinzip des nachhaltigen Tourismus: nicht nur die Achtung der Umgebung, in der man Gast ist, sondern auch das Herbeiführen konkreter Vorteile.

Laut WTO (Welttourismusorganisation) kann der nachhaltige Tourismus als eine Form des Tourismus definiert werden, der „die Bedürfnisse der Reisenden und der Gastgeberregionen zufriedenstellt und gleichzeitig Zukunftschancen schützt und optimiert“. Mit anderen Worten sprechen wir hier von einem verantwortungsvollen Tourismus, der den Reisenden und das Gebiet unterstützt, „einem Tourismus in natürlicher Umgebung, der einen Beitrag zum Schutz der Natur und Wohlstand der einheimischen Bevölkerung leisten muss“.

Zentraler Faktor des nachhaltigen Tourismus ist daher die Anerkennung der Eigentümlichkeit der bereisten Ortsschaften und Kulturen. Das heißt also, sie müssen es sein, die von einem direkten wirtschaftlichen Vorteil profitieren. Die Konzepte von Mobilität, Leben an der frischen Luft, Interaktion und Eigenschaften wie Flexibilität und Anpassungsfähigkeit binden den Camping- und Outdoor-Urlaub in ein Entwicklungsmodell ein, in dem der Tourismus ein wichtiger Bestandteil der gesamten wirtschaftlichen Infrastruktur vieler Gebiete ist. Vor allem in Italien gibt es zahlreiche kleinere Gemeinden von großer kultureller und geografischer Bedeutung, die von den normalen Touristenformaten nur schwer erreicht werden.

Mit dem Reisemobil kommt man hingegen in den Genuss dieser Ziele und erfüllt ein Grundprinzip des nachhaltigen Tourismus: eine höhere Achtung der Umgebung und konkrete Vorteile für den Schutz und die Entwicklung von Orten und Gemeinschaften. Es handelt sich daher nicht nur um Urlaub, sondern auch um Verhaltensweisen:

• Umweltbewusst
• Ethisch und moralisch, das heißt es werden weder Gebiete, eine Kultur oder Bevölkerung ausgenutzt
• Wirtschaftlich nachhaltig für das Gastgebervolk
• Gekennzeichnet von sozial-kulturellem Interesse. Die gesamte Reise erfolgt unter Rücksichtnahme und im Interesse der Bevölkerung, die den Touristen beherbergt.

Transportart
Um große Distanzen oder Überseestrecken zurückzulegen, scheint eine Flugreise fast obligatorisch. Dennoch kann bei der Urlaubsplanung ein Ziel mit weniger Kilometern bevorzugt und dabei vor allem die Nutzung von alternativen und umweltfreundlichen Verkehrsmitteln in Erwägung gezogen werden: vom Fahrrad zu öffentlichen Verkehrsmitteln, vom Zug zum Reisemobil. Bei einer Reise im Reisemobil wählt man zum Beispiel nicht nur einen Urlaubsstil in engem Kontakt zur Natur, sondern man wählt auch, diese zu schützen: ein Urlaub im Reisemobil mit Fiat Ducato-Basisfahrzeug kann den Schadstoffausstoß bis zu 52 % im Vergleich zu einem traditionellen Urlaub* senken.

Einheimische Ökonomie und Kultur
Der ideale Tourist sollte Strukturen und Services bevorzugen, die lokales Personal beschäftigen, und grundsätzlich in regionale Betriebe investieren, so dass die Ökonomie des Gebietes verbessert und somit ein realer Chancenbeitrag geleistet wird. Darüber hinaus wird der Tourist nicht als distanzierter Zuschauer verstanden, der reist, um sich an der neusten Trendattraktion zu erfreuen. Er sollte vielmehr in die einheimische Kultur eintauchen und deren Differenzen in einem konstruktiven Vergleich akzeptieren. Das Kennenlernen von Sitten, Geschichte, Ernährung, und warum nicht, der Versuch, eine andere Sprache zu lernen, sind ein optimaler Anfangspunkt.

Lebensraum
Es sind nicht gerade wenige touristische Einrichtungen (Campingplätze, Parks, Berggemeinschaften...), die zur Verbesserung der natürlichen Integrität und zum Schutz des Lebensraums und der lokalen Artenvielfalt tätig sind. Daher sollte eine Reise heute, wenn möglich, bewusster ausgewählt und dabei Strukturen mit umweltfreundlicher Politik oder Umweltschutzprogrammen bevorzugt werden.

Wer im Reisemobil verreist, kann eine bewusste Reiseform verwirklichen, die zu einer echten Teilnahme zur Erhaltung des Territoriums wird. Aber nicht nur das: der freiheitsliebende Tourismus kann dem Teilnehmer einen erneuerten Zustand des Wohlgefühls und der Ausgeglichenheit schenken, der, wie durch Osmose, eine wirksame Aneignung einer konkreten, nachhaltigen Mentalität ermöglicht, die auch in anderen sozialen und alltäglichen Lebensbereichen Anwendung findet.

* Quelle: „Unità Abitative Mobili”, Studie von Prof. Paolo Fiamma (Universität Pisa) 2015.

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