14 Jun 2018

DER FRÜHLING IST DA! NEUER GLANZ FÜR UNSER REISEMOBIL.

DAS LEBEN AN BORD.

Der Frühling ist da, die Temperaturen steigen, alles lädt dazu ein, sich wieder im Reisemobil auf den Weg zu machen. Wenn der Lenz Einzug hält, bedeutet das für Camper-Fans aber auch, dass man vor dem Losfahren sein Fahrzeug einer gründlichen Reinigung unterziehen und diverse andere Aufgaben durchführen sollte.

AUSSENREINIGUNG DES REISEMOBILS
Wir beginnen mit dem Waschen des Reisemobils von außen und gehen hierbei sehr sorgfältig vor. Idealerweise richten wir dabei den Wasserstrahl (der nie zu stark sein darf) von oben nach unten; das senkt das Risiko von eindringendem Wasser auf ein Minimum. Nachdem dann die Staubschicht entfernt ist und wir den Wagen weiter waschen, achten wir genau auf alle Außenwände: hier könnten kleine Kratzer oder Beulen zum Vorschein kommen, die möglicherweise von Ästen stammen: es ist sehr wichtig, sorgfältigst darauf zu achten, dass hier kein Wasser nach innen dringt.

REINIGUNG DES INNENRAUMS
Im Inneren des Reisemobils setzen wir dann unsere Arbeit fort. Wir werfen einen Blick auf den Zustand von Wänden und Decke und machen uns dann, nachdem wir evtl. vorhandene Vorhänge abgenommen haben, an die Reinigungsarbeit. Dabei verwenden wir Wasser, und Spezialseife und ein leicht angefeuchtetes Reinigungstuch. Damit entfernen wir Staub und Abgase. Diese Arbeit ist wichtig, denn im Fahrgastraum halten wir uns auf, hier atmen wir, und daher muss er sorgfältig gereinigt werden. Stauräume Wir leeren die Stauräume und entfernen Verschmutzungen, die sich um Lauf des Winters evtl. angesammelt haben – Erde, Sand u.a. – mit einer Bürste. Dann reinigen wir weiter mit Staubsauger und schließlich mit einem feuchten Schwamm, der in eine Mischung aus Wasser und Essig (1 Glas) oder Natriumbicarbonat getaucht wurde. Vor dem neuerlichen Schließen gründlich lüften. Bei Gerüchen, Schimmelbefall und Feuchtigkeit sollen wir die Wände genau kontrollieren, weil sich hier eingedrungenes Wasser verbergen kann.

Dichtungen, Scharniere und Schlösser
Wir entstauben und reinigen die Dichtungen von Türen und Fenstern und entfernen dabei Steinchen, Baumnadeln, Staub, Fett etc. Hierzu verwenden wir einen angefeuchteten Schwamm. Nach dem Trocknen fahren wir mit einem weichen, in Talkum getauchten Pinsel über sämtliche Gummidichtungen. Diese sehen danach wieder wie neu aus. Ein anderer Ansatz: Reinigung mit Silikonöl. Hier genügt ein, mit einem in diesem Öl getränkten Tuch vorsichtig über die Reifen zu fahren. Das Schmieren der Scharniere kann mit entsprechenden Sprays erfolgen, die Quietschen und Knarren vorbeugen können, die ihrerseits ein Vorbote von Rost und Blockieren sind. Wir schmieren aber auch die Zapfen und sorgen dafür, dass das Öl in die feinen Ritzen eindringt; dazu bewegen wir die Tür ein wenig vor und zurück, damit das Öl sich gut verteilen kann. Auch die Schlösser – einschließlich des Zündschlosses – sollte man keinesfalls übersehen. Hervorragende Dienste leistet hier Graphitstaub. Hängeschränke und Küchenzubehör Staub und Abgase dringen zwangsläufig ins Innere eines Reisemobils ein und fahren dann sozusagen mit. Sie lagern sich in Schubladen und Hängeschränken ab, also dort, wo wir Besteck, Kochtöpfe, Teller und sonstiges verschiedenes Zubehör aufbewahren. Schränke leeren und diese dann mit einem gut angefeuchteten Tuch mit einer Mischung aus Wasser und Reinigungsmittel reinigen und danach trocknen. Danach reinigen wir Waschbecken, Küche und Kühlschrank. Insbesondere der Kühlschrank verdient große Aufmerksamkeit: es genügt nicht, ihn einfach nur zu leeren, sondern man muss auch alle Fächer entfernen, diese ebenfalls reinigen, entfetten und dann mit reichlich warmem Wasser nachwischen. Trocknen und daran denken, den Kühlschrank nie ganz zu schließen, weil sich sonst üble Gerüche bilden können.

Tapeten und Stoffe
Auch hier leistet das zuvor erwähnte Natriumbicarbonat sehr gute Dienste: es neutralisiert saure Ablagerungen, das Staub und Schmutz auf den Fasern bilden und entfernt schlechte Gerüche. Nachdem wir den Stoff von Sitzen, Fußmatten und Vorhängen gereinigt und ausgeschüttelt haben, bestreuen wir die Oberfläche mit Natriumbicarbonat. Eine Stunde oder länger einwirken lassen, dann gut ausschütteln und mit dem Staubsauger nochmals nachreinigen. Die Ergebnisse sprechen für sich.

Betten und Matratzen
Matratzen und Kissen sollten möglichst oft gelüftet werden. Hier sollte man die Fenster und Dachluke des Reisemobils ganz öffnen und dann mit dem Staubsauger sämtliche Zwischenräume und Ecken des Bettes sowie die Matratzen oben und unten gründlich absaugen. So verhindern wir das Ansammeln von altem Staub an den besonders schwer zu erreichenden Stellen des Mobils.

Die Reinigung eines Reisemobils erfordert Geduld, Hingabe und ein Quäntchen Genauigkeit. Alles Eigenschaften, die echte Camper-Freunde sicher haben.

Alles fertig? Dann wünschen wir Ihnen eine schöne Frühlingstour!

 
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